Golfball-Ratgeber

Tipps zur Auswahl des richtigen Golfballs

Die Golfbälle der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich durch die sogenannten Dimples (kleine Dellen an der Oberfläche), sowie der Beschichtung des Balles. Durch diese Dimples wird die Flugeigenschaft verbessert und der Ball ist gegen den harten Aufprall und der Witterung resistenter und somit länger verwendbar.

Das Innenleben eines Golfballes besteht aus einem Hartgummikern bzw.  Mehrschichtkernen. Je nach Anzahl der unterschiedlichen Lagen spricht man von 2-piece, 3-piece, 4-piece (und so weiter) Bällen. Damit im Spiel, besonders bei Turnieren, jeder Spieler seinen Ball erkennt und ihn nicht mit einem anderen Ball verwechselt, werden die Bälle einerseits mit einer Nummer versehen (1-3) und zusätzlich durch den Spieler mit einem Symbol gekennzeichnet (meist mit Buchstaben oder Punkten). Bei Beginn einer Runde muss auch der Spieler den verwendeten Ball bekannt geben, um vor allem bei Turnieren zu vermeiden, dass der Spieler den Ball unbemerkt austauscht. Wenn der Ball nicht mehr gefunden wird, oder im Wasser bzw. im nicht bespielbaren Bereich landet, kann natürlich ein neuer Ball ins Spiel gebracht werden. Jedoch sollte auch hier die Markierung und Nennung des Balles erfolgen.

Weitere Tipps zur Golfball-Auswahl

Je nach Spielstärke entscheiden sich die Golfer für den für sie am besten geeigneten Ball. Die Farbe des Balles spielt dabei nur eine geringe Rolle. Lediglich die bessere Erkennbarkeit des Balles ist hier zu beachten (grüne Bälle eignen sich somit eher wenig, da man sie im Gras eher schlecht erkennen kann).

Besonders beliebt, vor allem bei Spielanfängern, bei denen die Bälle vorwiegend noch im Wasser oder außerhalb des Gälendes landen, sind die sogenannten "Lake Bälle". Bei diesen Bällen handelt es sich um Bälle, die bereits von anderen Spielern verwendet wurden und sozusagen gefunden wurden. Sie weisen lediglich leichte Beschädigungen an der Außenschicht auf.

Golfball-Ratgeber: Bekannte Marken

  • Titelist
  • Callaway
  • Wilson

Die Kosten der Golfbälle hängen von der Marke sowie von der Beschichtung des Balles ab. Je nach Qualität rechnet man zwischen € 3,- und € 5,- pro Ball. Die "Lake Bälle" sind ab € 0,50, meist in Netzen zu 20 Bällen verpackt, erhältlich.

Die Rangebälle auf der Übungslagen dürfen nicht auf der Runde verwendet werden, sondern dienen ausschließlich für das Spielen auf der Range.